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Mittag aus dem Glas – italienische Pasta mit Pesto


food-1932466_1920Essen für die Mittagspause vorzubereiten ist an und für sich nun wirklich nichts Neues. Trotzdem habe ich das sogenannte „preppen“ (engl. prepare = vorbereiten) durch die Idee mit der neuen Rezeptreihe unter dem Motto „Mittag aus dem Glas“ neu für mich entdeckt. Und im Endeffekt ist das preppen für jeden was, sei es für die Mittagspause auf der Arbeit, in der Schule oder in der Uni oder einfach auch für unterwegs. Generell habe ich auch vorher öfters schon mal Pasta und Co. für die Mittagspause mitgenommen, bisher aber eigentlich nur dann, wenn beim Abendessen was übrig blieb. Wenn man allerdings gezielt für die Mittagspause was vorbereitet kann man zum einen direkt für mehrere Tage den Lunch fertig machen und man kann direkt schauen, welche Anforderungen das Essen erfüllen muss und sich danach richten. In meinem Fall heißt das bspw. momentan folgendes: 1. Es muss kalt genießbar sein da keine Mikrowelle vorhanden ist, 2. Es muss nach Möglichkeit direkt aus dem Glas oder der Brotdose heraus essbar sein, 3. Es muss schmecken und satt machen. Und genau nach diesen Punkten kreiere ich meine Gerichte aus dem Glas.

Und damit Ihr das gleich zuhause ausprobieren könnt, gibt es hier direkt das erste Rezept für ein schnelles Lunch Glas mit Pasta und Pesto. Das Ganze lässt sich mit und ohne Fleisch zubereiten und ist Ruckzuck gemacht. Mit etwas Übung und Routine sind 2-3 Gläser in 30 Minuten fertig. Die fertigen Gläser können dann -natürlich gut verschlossen- für 2-3 Tage im Kühlschrank lagern.

MIG italienische Pasta

Was Ihr für zwei bzw. drei Portionen braucht:

150 g Pasta nach Wahl

75 g getrocknete Tomaten

100 g Mini Cocktailtomaten

15 Kugeln Mini Mozzarella

1 Hähnchenbrustfilet (wahlweise)

5 EL Pesto

Wahlweise etwas frischer Basilikum und Pinienkerne

Olivenöl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung (ca. 30 Minuten)

Die Pasta nach Packungsanweisung kochen und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Kleiner Tipp meinerseits: nehmt Dinkel- oder Vollkornnudeln die halten länger satt! Während die Nudeln kochen etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Hähnchenbrust durchbraten. Das Hähnchen dabei mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Sobald das Fleisch durch ist, dieses vom Herd nehmen damit es abkühlen kann. Das Pesto mit 1-2 EL Olivenöl vermischen -dadurch lässt sich das Pesto später besser mit den restlichen Zutaten vermischen und die ganze Geschichte wird nicht zu trocken-. Die Tomaten waschen und klein schneiden. Die getrockneten Tomaten ebenfalls klein schneiden. Den Mozzarella gut abtropfen lassen -am besten noch mit Küchenpapier etwas trocken tupfen- und halbieren. Das abgekühlte Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden oder alternativ mit der Gabel zerrupfen.

Jetzt kann es auch schon ans Schichten gehen. In der Regel ist es bei vielen Rezepten aus dem Glas wichtig, in der richtigen Reihenfolge zu schichten, damit gewissen Zutaten nicht durchweichen. Bei diesem Rezept ist es nicht ganz so wichtig und wer keine Möglichkeit hat das Ganze auf einem Teller zu vermischen, der kann alles vorher schon gut durchmischen und es so ins Glas abfüllen. So werde ich das in Zukunft auch eher machen, wenn ich nicht gerade ein hübschen Foto vom Essen brauche 😉
Das Pesto gleichmäßig auf 2-3 Gläser/Schüsseln verteilen. Die Nudeln auf dem Pesto verteilen. Darauf nun Tomaten und getrocknete Tomaten schichten. Das Hähnchen darüber verteilen. Als letzte Schicht kommen die halbierten Mozzarella Kugeln auf das Hähnchen. Wer möchte kann über dem Mozzarella noch gezupften Basilikum und/oder ein paar Pinienkerne verteilen. Das Glas muss jetzt gut verschlossen werden und kann bis zum Verzehr im Kühlschrank gelagert werden.

Das Rezept lässt sich wie schon erwähnt auch als vegetarische Version zubereiten. Alles in allem ist die Mittagspause so einfach und schnell vorbereitet und anstelle eines langweiligen belegten Brötchens hat man ein leckeres Pasta Gericht! Noch eine kleine Info zu der Portionsgröße, mag sein dass der ein oder andere je nachdem etwas mehr oder auch etwas weniger braucht. Da hilft leider nur ausprobieren. Für mich stellen die Angaben oben eine gute Portion für die Mittagspause dar, die mich gut satt machen ohne dass ich stopfen muss oder danach das Gefühl habe zu platzen. Und so hat man dann nach dem „Hauptgericht“ auch noch Platz für einen kleinen Nachtisch bspw. in Form von Obst oder einem Müsliriegel. Übrigens, wer Lust auf mehr Rezepte in dieser Form hat; ab jetzt gibt es jeden Mittwoch ein neues Rezept zu der Reihe. ♥


 

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